Nachhaltigkeit ist unsere Top-Priorität

Esquinas Rainforest Lodge ist stolz darauf, mit dem "Certificate of Sustainable Tourism" (CST) des Costaricanischen Tourismusinstitutes ICT ausgezeichnet worden zu sein. Unser Grundsatz ist es, die Auswirkung auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Dank der Pflanzung von 2334 Regenwaldbäumen in La Gamba sind wir eine von ganz wenigen Ökolodges in Costa Rica, die 100% Kohlenstoff-neutral sind. Im 2009 Lonely Planet Guide wird Esquinas als eine von fünf Costa Rica's top Ökolodges genannt.
Foto links: Managerin Ana Catalina Torres bei der Übrreichung des CST-Zertifikates durch Staatspräsident Oscar Arias.
Energie und CO2-Neutralität
Im November 2009 hat die Dachorganisation der Esquinas Lodge,
Regenwald der Österreicher, eine 16.5 große Finca in La Gamba gekauft, die aus Weideland, Sekundärwald und einem kleinen Teil primärern Regenwaldes besteht. Unter der Leitung der
Tropenstation La Gamba werden 2010 7500 Regenwaldbäume auf den Wiesen gepflanzt. Die Esquinas Lodge und seine Fahrzeuge stoßen jährlich etwa 29 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus. Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Wien hat errechnet, dass 2334 Bäume benötigt werden um diese Emissionen zu neutralisieren. Esquinas Lodge hat sich mit einer Spende von EUR 29.175 für die Pflanzung von 2.334 Bäumen an dem Projekt beteiligt und ist dadurch CO2-neutral. Für eine detaillierte Kalkulation des Energieverbrauches und der Kohlenstoffbindung sowie eine Beschreibung des einmaligen Projektes,
klicken Sie bitte hier.

- Finca Ovilio, auf der 2010 7500 Bäume gepflanzt werden

- Unsere Wurmkompostierungsanlage zersetzt organische Abfälle
Küche und Müll
Wir
*erzeugen so wenig Müll wie möglich indem wir möglichst auf Wegwerfkartons, -dosen oder -flaschen verzichten.
*produzieren eigene Marmeladen, Schokolade, Brot, und Gewürzmischungen.
*produzieren Obstsäfte von frischen Früchten und nicht von Konzentraten.
*trennen unseren Müll in organischen und nichtorganischen Müll.
*verwenden keine Plastiktüten in den Eimern neben den Toiletten.
*geben verarbeitete Abfälle unseren Angestellten zur Fütterung an Tiere in La Gamba.
*kompostieren Papier und organischen Müll und machen daraus Dünger.
*schenken Flaschen und Metall der lokalen Bevölkerung zur Wiederverwertung.

- Bei uns wachsen viele organische Obst- und Gemüsesorten.

- Die Küche besitzt ihre eigene Pflanzenkläranlage.
Umweltschutz-Maßnahmen
Wir:
* verwenden biologisch abbaubare Seifen und Putzmittel.
* trocknen Wäsche unter einem durchsichtigen Sonnendach (wenn nötig auch mit einem Gastrockner)
* verwenden Energiesparlampen.
* verwenden kein tropisches Hartholz aus dem Regenwald, weder für Bauten noch für Möbel (wir verwenden nur Plantagenholz oder Bambus).
* verwenden keine künstlichen Vogelfütterer.
* halten keine Haustiere wie zahme Vögel oder Hunde.
* füttern die Kaimane nicht, die im Teich wohnen. Sie ernähren sich von Fröschen, Echsen und Fischen. Sie kamen von selbst her und können jederzeit das Gelände verlassen da es nicht eingezäunt ist.
* reinigen unser Schwimmbad mit einer Druckpumpe und verwenden weder Chlor noch Disinfektionsmittel.
* bespritzen unsere Gartenpflanzen nicht mit Insektiziden.
* sammeln unsere Abwässer in septischen Tanks, wo sie mit anaerobischen Bakterien zersetzt und anschliessend über Kies- und Sandfilter in den Bach zurückgeleitet werden.